Klassische Homöopathie

 Die Homöopathie  ist eine Regulationstherapie, die  - richtig angewendet nach den Regeln der homöopathischen Heilkunst - auf sanfte Weise Beschwerden lindern kann. Das homöopathische Mittel regt die Selbstheilungskräfte des kranken Tieres an.

 

Das Wort Homöopathie stammt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie "gleich, gleichartig, ähnlich". Im 19. Jahrhundert formulierte Samuel Hahnemann,  Begründer der Homöopathie, Arzt und Chemiker, das Ähnlichkeitsprinzip, eines der Grundsätze dieser alternativen Heilkunde.

 

Similia similibus curentur - Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt.

 

Das Ähnlichkeitsprinzip sagt aus, dass das richtig gewählte Mittel, in starker Verdünnung, die Krankheitssymptome bei einem Kranken heilen kann ,das es als Konzentrat bei einem Gesunden hervorrufen würde. 

 

Beispiel: Wenn man eine Zwiebel schneidet, brennt es in den Augen, sie fangen an zu tränen und die Augen sind gerötet. Man bekommt hier die Symptome zu sehen, die eine Zwiebel unverdünnt hervorrufen kann.

 

Wenn man jetzt gerötete, tränende Augen hat, die stark brennen, könnte das homöopathische Mittel Allium cepa (Zwiebel) die Beschwerden lindern.

 

Homöopathische Mittel werden aus mineralischen, pflanzlichen oder tierischen Stoffen durch Verdünnen hergestellt. Durch dieses Verdünnen /Potenzieren wird zwar der Anteil der Ursubstanz immer kleiner, die Heilinformation der Ursubstanz an den Trägerstoff soll dadurch aber erhöht werden.

 

Erstgespräch

 

 In einem längerem Gespräch,der Anamnese, werden die Besonderheiten und individuellen Krankheitsanzeichen Ihres Tieres besprochen. Außerdem relevant sind:  die -soweit bekannt- Herkunft des Tieres, Impfungen, Entwurmungen, Art des Futters,etc. Dieses dauert je nach Krankengeschichte 1 bis 3 Stunden.

 

Anhand der Auffälligkeiten Ihres Tieres ermittel ich die herausstechenden Symptome. Gerade die besonderen und auffälligen Symptome führen mich zum individuell passenden Mittel, dass ihr Tier in dem Moment braucht. 

 

 

Akute Erkrankungen

 

Zu diesen Erkrankungen zählen Krankheiten, die erst kürzlich aufgetreten sind, wie eine Verstauchung, Lahmheit, Bindehautentzündung, Erbrechen, Fieber usw.  Bei den Akuterkrankungen liegt der Fokus auf die aktuellen Symptome des Tieres und - wenn bekannt - auf die Ursache der Krankheit.

 

Chronische Erkrankungen

 

Zu diesen Erkrankungen zählen langwierige, aber auch unheilbare Erkrankungen wie Krebsleiden,IBD, Arthose, Sommerekzem, Hufrehe, Epilepsie, Infektionskrankheiten wie Leishmaniose, Anaplasmose, Katzenschnupfen usw. Bei den chronischen Erkrankungen ist das Gesamtbild des Tieres entscheidend : das Gemüt, die komplette Krankengeschichte, Wesensauffälligkeiten, Vorlieben, Abneigungen,etc. 

 

Mein Ziel ist es in der Behandlung unheilbarer Erkrankungen palliativ zu arbeiten und auf diesem Wege Beschwerden zu lindern und Ihrem Tier ein hohes Maß an Lebensqualität zu ermöglichen.

 

 

 

„Wenn ein Chemiker die homöopathische Arznei untersucht, findet er nur Wasser und Alkohol; wenn er eine Diskette untersucht, nur Eisenoxid und Vinyl. Beide können jedoch jede Menge Informationen bergen.“
Dr. Peter Fisher,

Forschungsleiter am Royal London Homeopathic Hospital